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Wir packen´s, weil alle Bürger mithelfen

07.03.2007

 AHORN - Wolfgang Dultz (67) ist seit 1988 Bürgermeister in Ahorn, als sein Vorgänger Walter Herpich aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Dultz ist Diplom-Verwaltungswirt (FH) und kommunalpolitisch seit 1984 im Kreistag aktiv.

Der Kandidat der SPD wurde im Mai 2006 ohne Gegenkandidaten zum dritten Mal in seinem Amt bestätigt, allerdings mit der Maßgabe, diese vierte Wahlperiode ehrenamtlich bis April 2008 zu arbeiten. Dultz tritt im kommenden Jahr nicht mehr als Bürgermeister zur Wahl an. In zwölf Monaten wird wieder ein hauptamtlicher Bürgermeister in Ahorn für die Dauer von sechs Jahren gewählt.

In einem Jahr ist Kommunalwahl. Was wird in Ahorn bis dahin noch angepackt? Was wollen Sie als Bürgermeister in jedem Fall noch fertig bringen?


Packen, das ist ein gutes Stichwort für uns, denn der Slogan der letzten Jahre lautete ?Ahorn packt?s ? weil die Bürger helfen?. Und so wird es auch im Jahr 2007 keine Pause in der kommunalen Arbeit geben. Insgesamt sind im Jahr 2007 Investitionen von rund zwei Millionen Euro geplant. Dazu zählt als größter Einzelposten ein notwendig gewordener Brückenneubau in Triebsdorf, der alleine 450 000 Euro kosten wird. Aber auch der erste Bauabschnitt der Sanierung des evangelischen Kindergartens in Ahorn wird in diesem Jahr beginnen. Auch hoffe ich, dass wir den letzten Bauabschnitt der Hauptstraße in Ahorn zwischen der Firma Bätz und der Einmündung in die "Lange Gasse" beginnen können. In jedem Fall wird das Ortszentrum von Ahorn mit der Platzgestaltung und der Sanierung des Rathauses noch in 2007 abgeschlossen. Im Bereich Wasser und Abwasser werden wir in den kommenden zwölf Monaten in Ahorn einen weiteren Teilbereich mit neuen Wasserleitungen versehen und in Schorkendorf einen Abwasser-Entlastungskanal bauen. Für den Schlosspark in Hohenstein hoffen wir auf einen Abschluss der Genehmigungen und einem Beginn der Sanierung der historischen Parkanlage. Die Planungen dazu liegen bereits vor.

Wie versuchen Sie Ihre Arbeit als Bürgermeister von der des Wahlkämpfers zu trennen?

So richtig trifft diese Frage gar nicht mehr auf mich zu, da ich persönlich nicht mehr zur Wahl stehe. Grundsätzlich halte ich es in einer Demokratie aber für eine erste Pflicht des Bürgers, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Jeder Kandidat ist daher aufgefordert die Wahlberechtigten anzusprechen und wird seinen eigenen Weg dazu finden müssen. Der Erfolg, soviel sagt meine persönliche Erfahrung, wird darin liegen hinaus zu den Menschen zu gehen, sie zu motivieren und somit in die Pflicht als Wähler zu nehmen.

Die Wahlbeteiligung sinkt. In Frankfurt gingen beispielsweise nur noch ein Drittel der Wahlberechtigten an die Urne, um ihre Oberbürgermeisterin zu wählen. Was möchten Sie in den kommenden zwölf Monaten tun, damit in Ahorn möglichst viele Bürger zur Wahl gehen?

Wie bereits gesagt, es liegt zunächst an den Parteien und den zur Wahl stehenden Kandidaten für das Bürgermeisteramt und den Gemeinderat zu werben. Meine Aufgabe als amtierendes Gemeindeoberhaupt sehe ich darin, gegenüber den Bürgern ein möglichst realistisches Bild von der Verantwortung und den Inhalten der zur Wahl stehenden Ämter zu zeichnen. So muss ein Bürgermeister zum Beispiel nicht nur Reden halten und repräsentieren, sondern in erster Linie auch sehr viel Sacharbeit leisten und vertiefte Kenntnisse besitzen. Und dabei braucht er natürlich auch einen fachlich geschulten Gemeinderat. Das ist für die Wähler wichtig zu wissen, denn ihnen kommt dabei eine große Verantwortung zu. Außerdem kann ich nur betonen, dass es nicht selbstverständlich ist, sich in der heutigen Zeit für ein kommunales Amt zur Verfügung zu stellen.

 
Wie sieht für Sie ein guter und fairer Wahlkampf aus?

 Für mich heißt Wahlkampf, dass man sich mit den unterschiedlichen Sachauffassungen kritisch auseinandersetzt. Das Intimfeld eines Kandidaten hat da nichts verloren und Wahlkampf darf auch nicht in den familiären Bereich gehen. Sachlichkeit und Respekt vor den Kandidaten, das sollten die Eckpfeiler in der Auseinandersetzung sein!

 


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