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?Die meisten stelle ich durch?

Andrea Gleichmann arbeitet seit 1986 mit Freude im Seßlacher Rathaus. FOTO: TIM BIRKNER

22. September 2007

SEßLACH ? Andrea Gleichmann kam nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsangestellten beim Bundesgrenzschutz 1986 in die Seßlacher Stadtverwaltung. Sie sitzt hinter dem Blumenstrauß, den sie gerade zum Geburtstag bekommen hat, strahlt und lobt das gute Klima im Rathaus.

Trinkt der Bürgermeister seinen Kaffee eigentlich schwarz oder mit Zucker und Milch?

Mit Milch und Zucker. Viel Zucker, er mag ihn sehr süß. Aber ich koche nur Kaffee, wenn er Gäste hat, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht.

Wenn der Bürgermeister morgens ins Büro kommt: Woran erkennen Sie, dass er gute Laune hat?

Wenn er lacht, ist alles in Ordnung. Er grüßt eigentlich immer gleich. Manchmal sehe ich ihn morgens aber gar nicht, dann höre ich nur am Gepolter, dass er da ist. Wenn er viel zu tun hat, geht er direkt in sein Büro.

In einem halben Jahr sind wieder Kommunalwahlen. Ist der Bürgermeister da nervöser als sonst?

Man merkt ihm schon an, wenn er viel zu tun hat, diese unzähligen Termine. Aber die Wahl lässt ihn jetzt noch ganz ruhig.

In den Vorzimmern der Bürgermeister sitzen meistens Frauen, die Bürgermeistersessel sind im ganzen Coburger Land mit Männern besetzt. Was meinen Sie, haben Frauen kein Interesse an einem solchen Amt?

Ich möchte es nicht machen. Ich kenne viele Frauen, die lieber im Hintergrund arbeiten wollen. Da sind sie in der Politik leider falsch. Es gibt nur wenige Frauen, denen ich das zutraue, aber die machen alle etwas anderes. Man muss als Bürgermeister für jeden da sein. Jeder spricht einen jederzeit an, auch im Urlaub. Mit Kindern geht so ein Job nicht. Eher braucht ein Bürgermeister eine Frau, die das alles im Hintergrund mitmacht. Aber jetzt mit Frau Merkel als Vorbild ? vielleicht ändert sich ja etwas und es finden sich ein paar Nachahmerinnen.

An Ihnen kommt niemand vorbei, wenn er zum Bürgermeister will. Verraten Sie uns Ihre beste Ausrede, warum es gerade eben nicht möglich ist, den Bürgermeister zu sprechen?

Eigentlich stelle ich alle durch, denn die Leute wollen ja nicht mich sprechen. Also bei uns ist das selten. Ich sage dann, dass der Bürgermeister gerade keine Zeit hat oder dass er nicht da ist.

Sie erleben hier jeden Tag eine ganze Menge. Was werden Sie Ihren Enkeln noch erzählen?

Ich habe ja nicht einmal Kinder. Nein, wirklich, mir fällt nichts ein.

Mal ganz ehrlich: Denkt der Bürgermeister an Ihren Geburtstag?

Ja, immer. Jede bekommt Blumen, die Männer eine Flasche Wein. Bei uns wird auf soetwas geachtet. Die Geburtstage stehen alle im Kalender.

INTERVIEW: TIM BIRKNER


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