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Sie befinden sich hier: Service  / Texte / Coburger Land  / Weidhausen / Im Vorzimmer von Bürgermeister Werner Platsch: / 


?Ein bisschen Spannung liegt in der Luft?

?Es gibt mit Sicherheit genügend Frauen, die die notwendige Qualifikation, das Fachwissen und natürlich auch das entsprechende Selbstbewusstsein für ein Bürgermeisteramt haben.?

29. September 2007

WEIDHAUSEN ? Für Stephanie Dienemann ist Fortbildung enorm wichtig. Die Verwaltungsbetriebswirtin macht gerade eine Weiterbildung in Personalmanagement. Sie legt damit den Grundstein für ihre weitere Karriere, denn sie kann sich durchaus vorstellen, in ihrer Heimat einmal selbst als Bürgermeisterin zu kandidieren.

Trinkt Bürgermeister Werner Platsch seinen Kaffee eigentlich schwarz oder mit Zucker und Milch?

Eigentlich gar keinen, zumindest nicht im Büro. Wenn, dann kocht er sich einen Tee und isst ein Stück Kuchen dazu.

Wenn der Bürgermeister morgens ins Büro kommt: Woran erkennen Sie, dass er gute Laune hat?

Am ?Guten Morgen?-Sagen. Wenn er gut gelaunt ist, kommt er auf einen zu und erzählt den neuesten Klatsch aus Weidhausen. Wenn nicht, gibt es einen ?Guten Morgen? und er rauscht in sein Zimmer, wie wahrscheinlich viele.

In einem halben Jahr sind wieder Kommunalwahlen. Ist der Bürgermeister da nervöser als sonst?

Nein, eigentlich nicht, aber ein bisschen Spannung liegt schon in der Luft.

Sonst merke ich schon, wenn er Stress hat. Er ist dann schlecht gelaunt, bleibt aber sachlich.

In den Vorzimmern der Bürgermeister sitzen meistens Frauen, die Bürgermeistersessel sind im ganzen Coburger Land mit Männern besetzt. Was meinen Sie, haben Frauen kein Interesse an einem solchen Amt?

Ich denke nicht, dass es am fehlenden Interesse liegt. Es gibt mit Sicherheit genügend Frauen, die die notwendige Qualifikation, das Fachwissen und natürlich auch das entsprechende Selbstbewusstsein haben, einen solchen, sicherlich nicht einfachen Job zu machen. Es liegt nicht an den Frauen, es liegt vielleicht an den Parteien- und Gruppierungen, die den Frauen zu wenig zutrauen und ihnen offensichtlich die Fähigkeit absprechen, ein solches Amt auszuüben.

In meiner Heimatgemeinde steht eine Frau an der Spitze ? und es läuft genauso. Ich persönliche habe kein Problem damit, irgendwann in der Zukunft ein solches Amt auszuführen.

An Ihnen kommt niemand vorbei, wenn er zum Bürgermeister will. Verraten Sie uns Ihre beste Ausrede, warum es gerade eben nicht möglich ist, den Bürgermeister zu sprechen?

?Er ist gerade nicht im Haus.? Oder: ?Er ist dienstlich unterwegs.? Ich frage dann, ob ich etwas ausrichten kann, oder ob wir zurückrufen können.

Sie erleben hier jeden Tag eine ganze Menge. Was werden Sie Ihren Enkeln noch erzählen?

Ich denke über besondere Anlässe wie zum Beispiel Ehrungen, wo man dann plötzlich in der Öffentlichkeit steht, werde ich sicherlich noch öfter sprechen. Ich war gerade mal knapp ein Jahr im Rathaus, als wir Werner Bechauf ausgezeichnet haben. Das ist schon ein Highlight, wenn man alles vorbereitet und organisiert, und dann plötzlich selbst auf der Bühne steht und mit auf dem Foto ist. Das sind Erinnerungen, die bleiben, und auf die man auch ein bisschen stolz ist.

Mal ganz ehrlich: Denkt der Bürgermeister an Ihren Geburtstag?

Nö (lacht). Das bekommt er meistens nur mit, wenn andere gratulieren. Ich lege da aber auch nicht viel Wert darauf, mir ist das nicht wichtig und ich bin da auch nicht nachtragend.

INTERVIEW: TIM BIRKNER


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